Lagoon: Visualisierung einer technischen Plattform

Wenn eine technische Plattform zu einer Lösung und einem Brand von Puzzle wird, dann reiben sich unsere MarCom-Abteilung und unsere Designerin die Hände und freuen sich auf einen kreativen Prozess. Wir lieben es, unsere Kunden in eine virtuelle Welt zu entführen. In diesem Blogpost nehmen wir euch mit auf die Reise der Entstehung von Lagoon: eine von Puzzle ITC und acrevis Bank etablierte Lösung.

Was ist Lagoon?

Lagoon ermöglicht es, schnell und agil neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und in kürzester Zeit an den Markt zu bringen. Mit der innovativen Plattform erhalten Unternehmen eine Umgebung und einen Partner, der sie in ihrer digitalen Transformation begleitet und unterstützt.

Einmal installiert, erleichtert Lagoon den digitalen Wandel. Dank der Digitalisierungsplattform ist es möglich, sich als Unternehmen stetig ändernden Marktbedingungen und Kundenbedürfnissen anzupassen. Basierend auf der neusten Container-Technologie bietet Lagoon als ISAE3402 geprüfte und skalierbare Integrationsarchitektur ein ideales Umfeld für die kontinuierliche Entwicklung, die Lancierung und den Betrieb von Anwendungen und Dienstleistungen.

Die Plattform besteht ausschliesslich aus Open Source Komponenten und ermöglicht eine Herstellerunabhängigkeit, verhindert ein Vendor Lock-in und bietet Flexibilität in der Technologiewahl.

Wie alles begann:

Im September 2019 wurde die acrevis Technologie Plattform in Betrieb genommen und wird seither laufend optimiert und erweitert. Es war von Anfang geplant, die Plattform so zu bauen, dass sie offen und integrativ ist. Neue Kunden können Lagoon in kurzer Zeit und ohne viel Aufwand gewinnbringend einsetzen. Eine grosse Herausforderung für uns war es, die Plattform auf einfachste Art und Weise zu erklären und visuell darzustellen. Denn die verschiedenen Komponenten der Plattform haben es in sich und die Vorteile sind vielseitig. Unsere Designerin Mayra Overney und ich, haben diese Herausforderung dankend angenommen.

Damit wir mit der Umsetzung starten konnten, wollte ich zuerst die Plattform besser verstehen. So habe ich mich mit einzelnen Membern von Puzzle, die in die Konzeption und Entwicklung involviert waren, zusammengesetzt.

Ich selbst bin ein Non-Techie und habe 15 Jahre bei einer Bank gearbeitet. Es war für mich wichtig auf einem weissen Blatt Papier zu starten und ohne die vorhandenen Dokumentation und Skizzen die Plattform zu verstehen.

Es begann alles mit Thomas Selber in einem Sitzungszimmer und einem leeren White-Board. In einer Art Interview hat mir Thomas Fragen beantwortet und gleichzeitig auf dem White-Board skizziert.

Nach dieser Session habe ich schon etwas mehr verstanden, worum es bei der Plattform geht. Um einem visuellen Big Picture näher zu kommen, gab es weitere Iterationen. Mit dem Architekten der Plattform, Ramon Spahr, der Produktmanagerin Sarah Pfeiffer und dem Bereichsleiter Daniel Binggeli, folgten Gespräche und Zeichnungs-Sessions. Anschliessend reduzierte ich alle Inputs auf diese Skizze:

Zu diesem Zeitpunkt ist unsere Designerin Mayra ins Spiel gekommen. Sie ist die Spezialistin zur Visualisierung von komplexen Themen und für die Kreation von Welten mit Menschen und Technik. In mehreren Iterationen mit dem Plattform-Team und Mayra ist dieses Big Picture entstanden:

 

In der Anwendung bei Kundenpräsentationen hat uns diese Visualisierung bereits sehr geholfen. Es fehlte jedoch noch die Darstellung der «Business-Sicht». Was bringt die Plattform für einen Nutzen im Alltag unserer Kunden? Dazu hat Mayra auf Basis der folgenden Skizze eine weitere Visualisierung erstellt:

 

Diese Visualisierung zeigt auf, dass die ISAE 3402 geprüfte Digitalisierungsplattform Lagoon unseren Kunden ermöglicht, unkompliziert Dienstleistungen und Produkte zu lancieren und so schnell auf neue Kundenbedürfnisse zu reagieren.

 

Lagoon ist eine von Puzzle ITC und acrevis Bank etablierte Lösung.

Fazit:

Der Prozess vom Kennenlernen der Plattform bis zur Fertigstellung der Visualisierungen war intensiv und hat sehr viel Spass gemacht. Die Koordination und Zusammenarbeit mit dem Plattform-Team und innerhalb unseres Bereichs hat sehr gut funktioniert. Mayra und ich haben uns gegenseitig zu Höchstleistungen angetrieben. Drei Schlüsselfaktoren für zufriedenstellende und vollständige Visualisierungen waren:

1. Planung: Für alle involvierten Puzzle-Members haben wir ausreichend Zeit für die Konzeption und Umsetzung eingeplant. Am Ende wurde es, wie so oft, trotzdem eng.
2. Offenheit: Aktives einholen von Kritik und Inputs intern und extern hat uns weiter gebracht. Bis zum Schluss waren wir offen für jegliche Anmerkungen in alle Richtung und haben sämtliche Anliegen ernst genommen und so gut wie möglich umgesetzt.
3. Fokus: Kreative Arbeit erfordert für mich oftmals fokussiertes Arbeiten. Vieles ist durch das Bündeln der Energie und Gedanken auf dieses Thema entstanden. Nicht nur bei der Arbeit vor dem Bildschirm, sondern vor allem auch bei Spaziergängen, Meditationen, Pausen, Gesprächen etc. sind mir viele gute Ideen gekommen.

Herzlichen Dank an alle, die an diesem Prozess beteiligt waren. Insbesondere das ganze MarCom-Team von Puzzle ITC, Mayra Overney-Falcony, Sarah Pfeiffer, Ramon Spahr, Christian Bösch, Thomas Selber, Daniel Binggeli, Lukas Wanner Communication Design.

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