Kennt ihr Business Culture Design und die Culture Map?

Unser letzter Beitrag rund um Puzzleness – unsere Unternehmenskultur, ist schon eine Weile her. Das bedeutet aber nicht, dass unsere Kultur nicht täglich er- und gelebt wird. Heute möchten wir euch etwas zum Business Culture Design und der Culture Map erzählen. In einem Remote Workshop hat Pascal Simon mit einigen Members über die Culture Map und deren Eigenschaften gesprochen. Was dabei herauskam, lest ihr hier. 

Business Culture Design

Pascal Simon besuchte vor einiger Zeit eine Weiterbildung von Dr. Simon Sagmeister. Schaut euch am besten gleich selber an, was Business Culture Design bedeutet.

Was ist die Culture Map?

Eine Culture Map stellt Kulturmuster anhand von sieben Werteclustern dar, die jeweils durch eine Farbe gekennzeichnet sind. Die Cluster zeigen die Charakteristika einer Kultur. Das Culture Map Modell basiert auf Memetik, der Lehre der kulturellen Evolution. Es integriert wissenschaftliche Arbeiten und innovative Theorien mit praktischen Erkenntnissen aus der Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen. In Workshops erarbeiten Teilnehmende die Culture Maps ihres Unternehmens – und machen damit Kultur besprechbar und gestaltbar.

Puzzle versus andere Unternehmen

Auf die Frage, wie die Members die Kultur bei vorherigen Arbeitgebern erlebt haben, gab es verschiedene Eindrücke:

  • Kultur ist da, aber keine Zeit für die Pflege und Bewusstseinsförderung.
  • Viel blau vorhanden, die Kultur war extrem wichtig aber gemacht wurde eigentlich nichts, sehr hierarchisch.
  • War ein Teil vom Rekrutierungsprozess, fremdgesteuert durch Vorschriften.
  • Schon fast diktatorisch in einem Haifischbecken. Sehr viele Ideen vorhanden, aber von der oberen Etage gebremst.
  • Bei einem Start-up gilt der Kampf ums Überleben.
  • Im Freelance-Bereich dominiert die Farbe grün. Viel Freiheit, keine Deadlines aber auch fehlende Strukturen.
  • Fehlerkultur war erlaubt, jedoch veränderte sich die Kultur mit dem Eintritt zwei neuer Mitarbeitenden sehr negativ.

Culture Map Puzzle

Gemeinsam wurde dann die Culture Map von Puzzle erarbeitet und so sieht das Ergebnis aus.

Und was sagen die Members, wo der Weg hinsichtlich Puzzleness hingehen wird?

  • Es gibt kein richtig oder falsch. Die Werte passen zu allem. Es darf mehr Platz für Kritik haben.
  • Die Culture Map ist ein spannendes Tool aber doch recht theoretisch. Wichtig ist, dass die Massnahmen auch umgesetzt werden.
  • Es ist schön, dass Zeit in die Kulturförderung investiert wird.
  • Die Feedbackkultur fördern, einen Achtsamkeitsworkshop durchführen. Einmal pro Jahr eine Weiterbildung im Rahmen der Firmenkultur anbieten.
  • Sinnhaftigkeit und ganzheitliches Denken fördern.
  • Wichtig, dass darüber gesprochen wird.
  • Bei allen positionieren, dass Puzzleness da ist und gelebt wird.

Wie geht es weiter?

Im neu gegründeten Puzzleness Branch werden nun die Inputs vom Workshop diskutiert und mögliche Massnahmen daraus abgeleitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.