Open Source Studie 2024
Open-Source-Software ist in der Schweiz nicht nur weit verbreitet, sondern gewinnt auch in neuen Bereichen wie der KI an Bedeutung. Dies zeigt die neueste Open Source Studie Schweiz, die von CH Open und SwissICT herausgeben und von der Berner Fachhochschule BFH durchgeführt wurde. Bereits seit 2009 unterstützt Puzzle die Studie als Studiensponsor und ist in Ausgabe 2024 mit einem Fachartikel, einem Praxisbeispiel und dem Firmenporträt vertreten.
Open-Source-Software steht für Innovation, verbessert die Interoperabilität, stärkt den Datenschutz und erhöht die digitale Souveränität. Dies zeigt die Open Source Studie Schweiz 2024 von CH Open und swissICT, durchgeführt von der Berner Fachhochschule. Erstmals wurde dieses Jahr auch die Anwendung von Open Source KI-Tools und KI-Modellen untersucht: Bereits 40 % der befragten Firmen und Behörden setzen «Open Source AI» ein.
Praktisch alle der befragten Firmen und Behörden (96,6 %) nutzen Open-Source-Software in mindestens einem der 27 untersuchten Bereiche. Open-Source-Software ist besonders in der Software-Entwicklung und auf den Servern (bzw. Cloud) verbreitet, etwas weniger auf den Desktop-Computern (Clients).
Die Open Source Studie 2024 kann online eingesehen oder als PDF heruntergeladen werden.
Fachbeitrag: Innovation mit OPNsense als Ansible Collection
Ansible hat sich als Automatisierungs- und IT-Orchestrierungstool etabliert. Eine Stärke liegt in der Erweiterbarkeit der Funktionalität mittels sogenannten Collections. Puzzle ITC leistet hier einen Beitrag und ist Autor der auf Github verfügbaren Collection puzzle.opnsense. Im Fachbeitrag zeigt Philippe Schmid auf, wie wir beim Schreiben der Collection vorgehen, was bei der Veröffentlichung wichtig ist und welche Rolle dabei der Open Source-Gedanke spielt.
Praxisbeispiel: Wandern auf digitalen Wegen
Weniger Medienbrüche, ein optimales Usererlebnis und Open Source: Der Verband Schweizer Wanderwege setzt seit 2022 die Community Management Lösung «Hitobito» ein. Dadurch können die föderalen Strukturen des Verbandes digital Praxisbeispiel abgebildet werden. Thomas Ellenberger geht in seinem Praxisbeispiel darauf ein, wie die Zusammenarbeit nach dem Initialprojekt weiterläuft und die Lösung gemeinsam mit der Community auf spezifische Bedürfnisse der verschiedenen regionalen Fachorganisationen angepasst wird.