17
Mai
2024

Helvetic Ruby – ein Rückblick

Am 17. Mai fand die Helvetic Ruby Conference statt. Einige Puzzle Members machten sich auf den Weg nach Zürich zum Treffpunkt für Liebhaber:innen und Fachleute der Programmiersprache Ruby. Die Konferenz war geprägt von faszinierenden Vorträgen und intensiven Gesprächen. Marc Egli ist Lernender bei Puzzle und erzählt uns von seinem Tag.

Bild Helvetic Ruby Rückblick- Puzzle Members

Der Weg zur Mine

Am Morgen um halb acht trafen sich einige Members am Bahnhof in Bern, um gemeinsam die Zugfahrt nach Zürich in Angriff zu nehmen. Leider waren wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig, da manche Members Komplikationen mit ihren Zügen hatten. Wir kamen jedoch pünktlich zu den ersten Vorträgen auf dem Gelände an.

Schürfen des Rubins

Das Tagesprogramm umfasste sieben spannende, 30-minütige Vorträge, von welchen drei am Vormittag und vier am Nachmittag stattfanden. Zudem vermittelten am Nachmittag noch fünf Lightning Talks in nur fünf Minuten sehr viel Wissen. Unsere Köpfe wurden zum Rauchen gebracht. Die Vorträge behandelten verschiedenste Themen aus der Ruby-Welt.

Ask your Logs

So zum Beispiel ein Vortrag über Logging in Rails von Youssef Boulkaid. Hierbei ging es um die Darstellung und Auswertung von Logging Messages. Besonders interessant war dabei zu lernen, wie man Logs als JSON darstellen und leserlicher machen kann.

The Boring Bits Bite Back

Im Vortrag über Authorisation hat uns Katie Miller nahe gebracht, wieso es wichtig ist, von Anfang an über Security zu sprechen und diese in jedem Projekt einzubauen, sei es noch so klein. Vergisst man diese oder vernachlässigt Security, büsst man das schnell mit Spaghetticode ein, welchen man nicht lesen kann. Um aber dennoch so effizient wie möglich zu arbeiten, hat uns Katie empfohlen, auf etablierte Patterns und Gems zurückzugreifen, wie z.B. CanCanCan.

Revisiting the Hotwire Landscape after Turbo 8

Mit Marco Roth haben wir die gesamte Hotwire-Stimulus-Landschaft erkundet. Besonders wertvoll war dabei die LSP, die Marco uns über sein GitHub Repository für Visual-Studio-Code zur Verfügung gestellt hat. Diese unterstützt uns bei der Benennung von Controllern und vervollständigt die Controllernamen automatisch, wenn wir diese in Stimulusaktionen aufrufen müssen.

The Very Hungry Transaction

Anhand des Beispiels der Raupe Nimmersatt hat uns Daniel Colson verbildlicht, wie eine kleine Datenbanktransaktion durch immer mehr Geschäftsanforderungen allmählich zu einer Belastung werden kann. Dabei hat er uns problematische Muster aufgezeigt, die unsere Datenintegrität gefährden können. Daniel hat uns vermittelt, dass es eine schlechte Idee ist, Requests und eigene Transactions in einer Transaction zu benutzen. Es sei laut Daniel ebenfalls nicht zu empfehlen, bei GitHub zu arbeiten, wo solche Probleme überhaupt erst zum Thema werden.

How to Accessibility if You’re Mostly Back-End

Spannend war auch ein Vortrag über Accessibility von Hilary Stohs-Krause. Anhand von Beispielen zeigte sie uns auf, wie wir für andere Teammitglieder das Entwickeln vereinfachen und damit die Barrierefreiheit für alle positiv beeinflussen können. Die Einhaltung von Code Conventions bei der Bennenung der Methoden oder die Vermeidung von Abkürzungen spielt dabei eine äusserst wichtige Rolle. Ebenfalls sollten Methodennamen nicht zu lange gewählt werden. Ziel ist es, sie so zu benennen, dass möglichst wenig Text möglichst viel über die Funktion aussagt.

Durch die abwechslungsreiche Themenwahl konnte man viel Neues lernen. Nebst den spannenden Vorträgen gab es in den Pausen die Gelegenheit, sich mit anderen Ruby Entwickler:innen auszutauschen und zu vernetzen. Ausserdem konnte man sich mit Getränken und Snacks stärken und mit neuem Elan in die nächsten Vorträge gehen.

Mittagspause im Bergwerk

Nach unzähligen Gipfelis, Mates und anderen Snacks am Morgen war es Zeit für das Mittagessen, das allen vorzüglich schmeckte. Aus Erfahrung können wir Puzzler nun die Züricher Restaurants «Roots» und «Big Ben, Westside» sehr empfehlen. Gestärkt machten sich Alle zurück Richtung Technopark & Helvetic Ruby Konferenz. Bevor es mit den vier Nachmittagtalks weiter ging, hatten wir noch Zeit, mit anderen Entwickler:innen zu «pläuderlen».

Über Berg zurück ins Tal

Nach Abschluss der Vorträge und einem Gruppenfoto aller Teilnehmenden entstand auch von den Members ein schönes Erinnerungsfoto. Bei einem Bier liessen wir den Tag Revue passieren, bevor wir uns als grosse Gruppe auf den Heimweg machten. Der Zug nach Bern war voll von müden, aber zufriedenen Gesichtern. Wir alle nahmen wertvolle Eindrücke und neues Wissen mit.