Open Source Studie 2021

Open Source Software ist voll im Trend. Die Verbreitung und Relevanz hat seit 2018 weiter stark zugenommen. Dies zeigt die neueste Open Source Studie der Universität Bern. Bereits seit 2009 unterstützt Puzzle die Studie und ist in Ausgabe 2021 mit zwei Firmenporträts, einem Fachartikel sowie zwei Praxisbeispielen vertreten.

 

Die Umfrage 2021 zeigt erneut, dass Open Source Software in der Schweiz weiter an Bedeutung zunimmt. Von den 163 befragten Fachleuten gaben 97% an, dass sie in einem oder mehreren Bereichen Open Source Software einsetzen – 2018 waren es 95%, 2015 erst 92%. Eindrücklich ist insbesondere das grosse Wachstum auf 49% der so genannten «Vielnutzer», welche Open Source Software in mehr als der Hälfte aller Einsatzgebiete anwenden – 2018 waren es erst 29%. Dieser Trend zeigt, das Open Source Software in immer weiteren Bereichen der modernen Informatik auftritt und betont einmal mehr die generelle Relevanz von Open Source Lösungen in der fortschreitenden digitalen Transformation.

Die Beiträge zur Open Source Studie von Puzzle unterstreichen diese erfreuliche Entwicklung. Im Fachbeitrag wird erläutert, wie immer mehr Schweizer Städte dank Open Source zu einer offenen Partizipation zur Optimierung städtischer Infrastrukturen einladen. Die beiden Praxisbeispiele verdeutlichen, wie die Community von Open Source profitieren kann: In dem bestehendes Wissen individuell erweitert und entsprechend dem spezifischen Kundenbedürfnis optimiert werden kann.

Vorwärts mit Decidim

Als Folge einer spanischen Empörtenbewegung gegen Korruption entstand im Jahr 2011 Decidim: eine Partizipationsplattform, welche direkte Demokratie ermöglicht. Abstimmen, Ideen diskutieren, Gleichgesinnte finden und Kooperationen organisieren – dank Decidim kann dieser Prozess dokumentiert werden und garantiert volle Transparenz. Bruno Santschi erklärt im Fachbeitrag, wie mehrere Schweizer Städte die Vorteile von Open Software nutzen, um die gesamte Gesellschaft teilhaben zu lassen und damit Möglichkeiten für alle zu schaffen.

 

Hitobito als Open Source Mitgliederverwaltung

Die Regierungspartei Die Mitte setzt bei der Mitgliederverwaltung auf die Community-Lösung „hitobito“ mit offenen, standardisierten Schnittstellen. Die Open Source Architektur ermöglicht die Umsetzung von individuellen Erweiterungen. Im Praxisbeispiel erklärt Olivier Brian, wie mit hitobito die vielfältigen Anforderungen des Generalsekretariats für die Administration und Kommunikation mit den rund hunderttausend Mitgliedern und Kontakten abgedeckt werden. 

 

Lagoon erfüllt Kundenwünsche von morgen

Die acrevis Bank wandte sich vor rund drei Jahren an die Experten von Puzzle mit dem Wunsch, gemeinsam eine Open Source Digitalisierungsplattform aufzubauen. Sarah Pfeiffer erläutert im Praxisbeispiel, wie dank Lagoon neue, moderne Kundenservices schnell und einfach zur Verfügung gestellt werden und ebenso eine hohe Datensicherheit gewährleistet wird. Die Open Source Architektur kann laufend erweitert werden und ermöglicht so die optimale Umsetzung von individuellen Kundenbedürfnissen.

Mehr Infos? Aber klar

Möchtest du mehr über die Resultate der Studie wissen? Hier findest du die Online Version der Open Source Studie 2021 oder wir lassen dir ein Exemplar zukommen. Und falls du persönlich über Open Source Lösungen sprechen möchtest, freuen sich unsere Spezialisten über deine Kontaktaufnahme.

 

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