Red Hat Forum 2019 – Münchener Ideen in rot und blau

Mark Pröhl

Kommunikativ, kämpferisch und erstaunlich bunt – Lukas Kallies und Mark Pröhl berichten ihre Eindrücke vom diesjährigen Red Hat Forum in München unter dem Motto „Ideas worth exploring“.

Es war ein Kontrastprogramm der anderen Art, und ein besonders augenfälliges: War Rot noch am Red Hat Forum vergangenes Jahr in Zürich die alles dominierende Farbe, ging es Mitte Januar bei der Veranstaltung in München deutlich bunter zu. Die zahlreichen Partnerstände hoben sich schon optisch stärker von einander ab und führten die Grösse des Ökosystems rund um Red Hat dadurch umso stärker vor Augen.

Red Hat Forum München 2019

Doch es war auch das erste Forum, in dem ein blaues Fragezeichen über den roten Hüten schwebte: Was Red Hats EMEA-Chef Werner Knoblich am Rande seiner Keynote zur anstehenden Übernahme durch IBM anmerkte, tönte weniger nach Euphorie, als nach Verteidigungshaltung: Nur ein einziger Red Hat-Mitarbeiter werde künftig an einen IBM-Manager berichten, überhaupt – so erinnerte Knoblich – habe IBM mit dieser Übernahme kein einziges Patent oder Digital Asset erworben, und Red Hats Unternehmenskultur sei der wichtigste Wert. Fast wirkte das wie eine Kampfansage, deren wahre Adressaten wohl nicht im Münchener Ballhausforum sassen, sondern in einer Firmenzentrale in New York.

Jenseits der Farbenspiele standen freilich vor allem technische Themen im Vordergrund. Digitale Transformation nicht länger als Zukunftsprojekt zu sehen, sondern als Aufgabe der Gegenwart, bildete die Kernaussage der Keynote. Weitere Vorträge präsentierten Erfolgsgeschichten von Red Hat-Kunden wie Lufthansa, DHL, Fiducia, Finanz Informatik und der Landeshauptstadt München. Sie alle setzen Red Hat-Technologien für die Automatisierung ein. In anderen Präsentationen und Labs ging es um Themen wie Configuration Management mit Ansible, Red Hat Storage und Middleware Produkten und die Container Plattform OpenShift.

Die Puzzle-Farben wurden vor Ort von Lukas Kallies und Mark Pröhl vertreten. Für uns waren vor allem der Austausch mit anderen Partnern, Red Hat-Mitarbeitenden sowie mit Kunden und Interessenten wertvoll. So konnten wir in lockerer Atmosphäre Beziehungen pflegen, Kontakte knüpfen und Menschen treffen, die wir bislang nur von Telefon oder Videokonferenzen kannten.

 

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