Fit for Management Symposium und Swiss Management Run – ein Erfahrungsbericht

Martin Gafner

Im Rahmen unseres Engagements beim ESB Marketing Netzwerk AG hat Martin Gafner am FIT FOR MANAGEMENT Symposium und am SWISS MANAGEMENT RUN in Arosa teilgenommen. In einem kurzen Blogpost erzählt er von seinen Erlebnissen.

Als ich im Frühling 2018 für die Teilnahme am SWISS MANAGEMENT RUN zugesagt habe, wusste ich noch nicht, dass dieser Termin mit meinem Urlaub kollidiert. Erst bei der Detailplanung fiel mir der Terminkonflikt auf. Um beides zu verbinden, entschied ich mich kurzum, die erste Woche meines Urlaubs im Kanton Graubünden zu verbringen. So besuchte ich Chur, Klosters, Davos und St. Moritz und erwartete mit Spannung den Freitag, 14. September, wo ich in Arosa am SWISS MANAGEMENT RUN teilnehmen wollte.

Das Symposium FIT FOR MANAGEMENT bildete den Auftakt zum Event. Das Programm stand ganz im Zentrum von Fitness und Führung und sprach damit den klassischen Manager-Typen, wie wir ihn auch aus Hollywood Filmen kennen, an: sportlich, dynamisch, immer in Bewegung.

 

Das Programm sah wie folgt aus:

  • Veränderung zwischen Bedrohung und Chance | Interview Teil 1
    Bernhard Heusler, Ehrenpräsident, FC Basel und Partner, Heusler Werthmüller Heitz
  • Brauchen wir Sport? Auf gar keinen Fall!
    Patrick Stäuble, Geschäftsführer, fit im job
  • Willenskraft – spüren und trainieren!
    Sandra Schunck, Body- und Mind-Coach
  • «Viele Wege führen nach Rom»
    Monika Fasnacht, Fernsehmoderatorin, SRF
  • High Performance durch gelingende Beziehungen
    Wolfgang Walter Wulle, CEO, Akilas Werte AG und SKO-Karriereberater
  • wecoach – So entwickeln Führungskräfte ihr Team
    Dr. Rebecca Brauchli, Oberassistentin, Universität Zürich
  • Fit durch Veränderung
    Bakel Walden, Direktor Entwicklung und Angebot, SRG SSR
  • Veränderung zwischen Bedrohung und Chance | Interview Teil 2
    Jeannine Pilloud, Delegierte für ÖV-Branchenentwicklung, SBB

 

Tatsächlich traf ich in Arosa auf rund 200 sportliche Männer und Frauen. Am eindrücklichsten fand ich den Vortrag von Patrick Stäuble. Er widerlegte die weitläufige und auch mir geläufige Meinung, dass Sport IMMER ein guter Ausgleich zum Job sei. Im Gegenteil: zu viel Sport neben der Arbeit kann den Energiehaushalt der Führungskraft aus dem Gleichgewicht bringen und sogar zu unruhigen Schlaf führen. Aus Umfragen sei bekannt, dass rund 70% der Schweizer regelmässig Sport treiben. Davon absolviere wiederum ein grosser Anteil sehr intensiven Sport. Eher wenige zählen sich zu den Personen, die einfache Wanderungen und Spaziergänge als sportlichen Ausgleich betreiben. Wer ständig auf Achse sei und damit auf das persönliche Gaspedal drücke, aktiviere den Sympathikus und damit die Hormone Adrenalin und Cortisol. Zum Ausgleich soll man sich demnach auch ruhige Zeiten gönnen, damit das Hormon Serotonin produziert wird. Wenn die Hormone sich im Gleichgewicht befänden, seien wir am leistungsfähigsten.

 

Aus dem Referat von Sandra Schunck habe ich ihre wichtigsten fünf Punkte für den täglichen Gebrauch mitgenommen:

  • Fokussiere Dich auf den Tag
    (z.B. durch Meditation)
  • Sitze und stehe aufrecht
    (Körperhaltung beeinflusst auch den Geist)
  • Lege Wert auf gesunde Ernährung
  • Achte auf Deine Sprache
    (Beispiel: „ich mache das“ anstatt „ich könnte das eventuell machen“)
  • Stärke und trainiere Deine Willenskraft
    (zum Beispiel, indem Du auf etwas verzichtest, was Du sehr gerne magst. Bei Sandra ist es der Capucchino, bei mir in dem Fall die Schokolade und Chips)

 

Nach dem interessanten Symposium ging es dann zum Umkleideraum und anschliessend in den Startbereich des SWISS MANAGEMENT RUNs. In 5-Minuten-Abständen starteten dann die Rennen der 1.2km, 5km und 10km Laufdistanzen. Ich wählte den 5km-Lauf aus, welcher mich rund um den „Obersee“ und über einige Wanderwege oberhalb von Arosa führte.

Nach absolviertem Lauf wurden wir im Festzelt mit köstlichen Speisen verwöhnt und verbrachten einen gemütlichen Networking-Abend. Dabei konnte ich einige neue Kontakte mit Mitgliedern der Schweizer Kader Organisation SKO knüpfen.

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