Puzzleness – Ein Blick auf die Anfänge unserer Kultur

Mark Waber

Als wir vor rund 18 Jahren Puzzle gründeten, hatten wir uns nicht so genau überlegt, wie unsere Kultur aussehen soll. Zudem hatten wir mit hoher Wahrscheinlichkeit noch nie vom Begriff „Unternehmenskultur“ gehört. Wir taten einfach, was gerade anstand und wollten coole, spannende Tech-Projekte umsetzen, Spass haben und in der IT-Welt etwas bewegen. 

Bereits im Firmenporträt des „Gründungsbrief“, mit dem wir unser Umfeld über die frohe Botschaft der Gründung von Puzzle unterrichteten, stand eine wichtige Aussage: „Die Mitarbeiter stehen bei uns im Mittelpunkt!“. Und das wohl gemerkt, noch ohne eine einzige Anstellung getätigt zu haben. Einfach aus dem Grund, weil wir uns als Gründer selbst als Mitarbeiter verstanden und dies noch heute tun. Wir glauben daran, dass ein angenehmes Umfeld und ein wertschätzendes Miteinander viel wichtiger sind, als manch ein Prozess oder eine Struktur. So sprechen wir denn intern auch von „Members“ und nicht von Mitarbeitenden. Wir sind alle Members von Puzzle.


Auszug aus dem Gründerbrief von Puzzle ITC: 


Ein weiterer Meilenstein in Sachen Kultur sind unsere Werte. Während dem allerersten „Puzzle Workshop“ im Jahr 2002 haben wir uns als Team Werte aufgestellt, welche bis heute Bestand haben: Qualität, Innovation, Teamgeist. Letzterer ist dabei wie folgt ausformuliert:

„Teamgeist: Die Identifikation mit unserer Tätigkeit und ein guter Teamgeist liegen uns besonders am Herzen. Wir agieren als Einheit und verfolgen unsere Ziele mit Leidenschaft – dabei berücksichtigen wir die persönlichen Interessen und Wünsche jedes Einzelnen. Wir sind motiviert Aussergewöhnliches zu vollbringen und streben den gemeinsamen Erfolg an. Dabei soll der Spassfaktor nicht zu kurz kommen.“

Auch hier kommen sowohl das Miteinander, aber auch die Individualität, die Rücksichtnahme auf den Einzelnen und die Leidenschaft zum Ausdruck.

In den ersten Jahren war die Kultur von viel Off-the-Job-Fun geprägt wie Apéros und Bomberman-Sessions bis tief in die Nacht. Abendliches Pizza-Essen, gemeinsames Squash spielen, gemeinsame Kino-Besuche, Kartfahren, usw. Daneben fand On-the-Job das Lösen von spannenden technischen Herausforderungen, Offenheit und Vertrauen, Experimentieren und oftmals auch Trial and Error statt. Mit dem Firmenwachstum und dem Zuwachs an Members haben mehr Prozesse, Strukturen und Richtlinien Einzug gehalten. Ständig haben wir versucht die Eckpunkte unserer Kultur zu bewahren und trotzdem eine Entwicklung dieser zu ermöglichen. Manchmal ist das uns besser gelungen, manchmal auch etwas weniger gut. Wo nötig und sinnvoll, haben wir immer wieder nachgebessert. Heute stehen wir an einem Ort, an dem wir sagen können, dass wir eine echte und zu uns passende Kultur haben, die uns trägt, uns Freude macht und als wichtiger Erfolgsfaktor in der Entwicklung des Unternehmens betrachtet werden darf. Rückblickend war unsere Kultur seit Anbeginn Teil unserer Identität.

Spätestens jetzt mit 100 Members halten wir es für wichtig, etwas gezielter und kontinuierlicher in die Pflege, den Schutz, aber auch die Entwicklung unserer Kultur zu investieren. Wie wir das machen, verraten wir in einer Serie von Blogbeiträgen zum Thema „Puzzleness – unsere Unternehmenskultur“. Natürlich geschrieben von unseren Members.

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