Rückblick auf den Puzzle up! 2016

Nicole Pauli

An einem goldenen Herbsttag Ende Oktober fand der erste Puzzle up! im Zentrum Paul Klee in Bern statt. Das neue Eventformat stiess bei den angereisten Kunden, Partner und Mitarbeiter auf grossen Anklang.

Um 17:30 Uhr trafen die ersten Gäste im Paul Klee Zentrum ein. Nach einer ersten lockeren Gesprächsrunde begann eine halbe Stunde später der offizielle Teil des Events. CCO André Kunz begrüsste die Gäste und stellte das neue Format „Puzzle up!“ vor. Der Begriff „to puzzle up!“ bedeutet sinngemäss ein Problem aufzuwerfen und in grosser Runde über mögliche Lösungen zu diskutieren. Genau dies soll auch das Ziel der Puzzle up! Events sein. Ein Inputreferat wirft aktuelle Fragen aus Gesellschaft, Technologie oder Wirtschaft auf und regt zum Nachdenken und Diskutieren an. Der Puzzle up! 2016 stand ganz im Zeichen der Digitalisierung.

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Rückblick auf das Puzzle Jahr

CEO Mark Waber kam als erstes zu Wort und gab den Anwesenden einen kurzen Einblick in das vergangene Geschäftsjahr von Puzzle ITC. Dabei stellte er Highlights wie das Projekt Lezzgo oder den Launch von APPUiO im September 2016 oder die Gründung des hitobito Spin-offs in den Fokus. Zudem sprach er über die Bedeutung der Digitalisierung für Puzzle ITC und die künftige Strategie des Unternehmens in diesem Bereich.

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Gesellschaft 4.0 – Inputreferat Prof. Dr. Dirk Helbing, ETH Zürich

Unter dem Titel „Die Gesellschaft 4.0 – die Digitalisierung und ihre Konsequenzen“ sprach der Gastreferent Prof. Dr. Dirk Helbing über die Digitalisierung und ihre Konsequenzen für die Gesellschaft. Besonders für das Finanz- und Wirtschaftssystem und die Politik. Er sprach dabei über Algorithmen und deren Diktatur über das gesellschaftliche Leben, sprach von der Filter Bubble und stimmte dem Tech-Miliardär Elon Musk zu, der vor einem Leben in einer Matrix warnt. Doch Helbing zeigte auch Möglichkeiten und Wege auf, um aus der Dominanz der digitalen Matrix auszubrechen. Er mass dabei der Open Source Bewegung eine grosse Bedeutung zu und sprach von Open Governancve, Open Finance und Open Economies. Um der Matrix zu entkommen, brauche die Gesellschaft eine „bottom-up“-Struktur, die es den einzelnen Mitgliedern erlaubt gemeinsam einen neuen Weg in eine sichere und stabile Zukunft zu gehen. Das Referat beschäftigt uns noch weiter: Gedanken der Puzzler zur Digitalisierung folgen in einem weiteren Blogpost. Stay tuned!

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Apéro riche und reger Austausch

Nach den Ausführungen des Gastreferenten stand erst einmal eine Stärkung an. Bei einem reichhaltigen warmen Buffet und diversen Häppchen tauschten sich die Gäste angeregt über das gehörte aus. Der Abend endete um ca. 22:00 Uhr. Wir bedanken uns bei allen, die an diesem Abend anwesend waren und den Event zu einem Erfolg machten.

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Umfrage – Eure Meinung ist gefragt

Gerne wollen wir bei euch allen abholen, ob euch der Event gefallen hat und ob es noch Verbesserungspotenzial gibt. Dazu haben wir folgende Umfrage erstellt. Vielen Dank für eure Teilnahme!

Der nächste Puzzle up! findet am 19. Oktober 2017 in Bern statt. Save the date!

2 Kommentare

  • Lorenz Ruosch, 28. Oktober 2016

    Hallo Frau Pauli,
    Besten Dank für das coole Event in der angenhmen Lokation vom Paul Klee Zentrum in Bern.
    Der Rückblick auf das Puzzle Jahr hat mir einerseits Einblicke in die Aktivitäten von Puzzle und andererseits gute Denkanstösse gegeben.
    Der Beitrag zur Gesellschaft 4.0 war super spannend auch wenn es zwischendurch mit Matrix ein bisschen düster wurde. Die anzahl Slides sollte reduziert werden. Gegen Ende konnte ich nicht mehr alles aufnehmen 😉
    Ich habe mir das Datum fürs nächste Jahr reserviert und hoffe auf ein ähnliches Format. Es hat mir sehr gefallen.
    Mit freundlcihen Grüssen Lorenz

  • mm
    Nicole Pauli, 28. Oktober 2016

    Hallo Lorenz
    Vielen Dank für deinen Kommentar! Es freut uns sehr, dass Dir der Event gefallen hat. 🙂 Mit den Folien hast Du recht…aber so sind Professoren halt manchmal. 😉 Liebe Grüsse und bis nächstes Jahr! Nicole