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Puzzle Tech Talk 2012

Von André Kunz, publiziert am 09. Oktober 2012
Tags: Event, Java, RHEV, Tech Talk, UX, Workshop

Puzzle ITC lädt Sie zum Tech Talk 2012 ein. Am 25.10.2012 erwartet Sie ein themenreicher Anlass mit Workshops, Vorträgen und einem Apéro zum Ausklang.

Wir freuen uns, Sie zum Puzzle Tech Talk 2012 einzuladen. Der Anlass findet am 25. Oktober 2012 im Hotel Ambassador in Bern statt.

Die Vorträge sind thematisch in einen Business- und einen Technologie-Track gegliedert. Zuvor bieten wir Ihnen in drei Workshops einen vertieften Einblick in das Angebot von Puzzle. Abgerundet wird der Abend mit interessanten Gesprächen an unserem Apéro Riche.

Workshops

Ab 16:00 Uhr gewähren wir Ihnen einen Einblick in unsere Fachgebiete. Unsere Spezialisten gehen mit Ihnen während einer Stunde vertieft auf ein Thema aus den Gebieten User Experience, Systems Engineering und Webapplication Development ein.

Mobile Usability Testing

Die Konzeption und Entwicklung von guten Mobile Apps ist anspruchsvoll. Die Anwendungsfälle müssen sorgfältig ausgewählt und mit viel Gefühl für Details umgesetzt werden. Ausserdem erwarten die User intuitive, konsistente und ansprechende Oberflächen, wie sie es von den aktuellen Web- und Mobile-Applikationen gewohnt sind.

Daher eignet sich die Methode des “User-Centered Development” besonders auch für Mobile Apps. In mehreren Zyklen wird das User Interface der Applikation schrittweise konzipiert, in einem Prototyp umgesetzt und anschliessend mit Usern getestet.

Philipp Murkowsky und Roland Studer sind User Experience Consultants bei unserem UX-Studio We Are Cube und leiten diesen Workshop. Anhand einfacher Beispiele erläutern sie das Vorgehen und testen mit Ihnen live einen Prototypen.

Aufbau eines Red Hat Enterprise Linux Clusters

Mit dem Red Hat High Availability Add-On sorgen Sie für die hohe Verfügbarkeit von Anwendungen, indem Sie Ausfallzeiten reduzieren und SPOFs in Clustern eliminieren. Ausserdem werden Anwendungen, die nicht reagieren, isoliert, um der Beschädigung wichtiger Unternehmensdaten vorzubeugen.

Jürg Gerber, Systems Engineer bei Puzzle, demonstriert den Aufbau eines zwei Knoten Clusters. Dabei steht er Ihnen auch für Fragen bezüglich Clustering und High Availability zur Verfügung.

Ruby Kafi

Am Ruby Kafi tauschen sich Kenner und interessierte Entwickler über Best Practices und kleine Kniffe beim Programmieren im “Ruby Way” aus. Ruby on Rails ist ein leichtgewichtiges Framework, mit dem Puzzle effizient Webapplikationen entwickelt.

Wie produzieren wir einfachen und verständlichen Quellcode? Andreas Maierhofer, Software-Ingenieur bei Puzzle, wird unter dem Thema Eloquent Ruby das Zusammenspiel zwischen gängigen Ruby Idiomen und Prinzipien der Objektorientierung erläutern. Weitere Informationen zum Inhalt finden Sie auf GitHub.

Vorträge

Um 17:30 begrüsst Sie Mark Waber zu den Vorträgen und hält einen kurzen Rück- und Ausblick zu den wichtigsten Ereignissen bei Puzzle. Danach wird Matthias Stürmer vom Verein ”/ch/open” die Resultate der Open Source Studie 2012 präsentieren. Nach einer kurzen Pause gehen die Vorträge in zwei separaten Tracks weiter.

Tech-Track

Middleware Configuration Management mit AMW

Mit dem Projekt “Automation Middleware” (AMW) wird der Automatisierungsgrad der JEE-Infrastruktur bei der Schweizerischen Mobiliar erhöht. Dabei wird die Konfiguration einer Applikation in der Webapplikation AMW strukturiert in einem generischen Modell abgelegt. So können die verschiedenen Versionen in den diversen Umgebungen (dev, test, int, prod) mit wenig Redundanz verwaltet und generiert werden. Die Konfiguration einer Applikation reicht von der Datasource Konfiguration über applikationsspezifische Property Files bis hin zu Definitionen von Webservices. AMW ist somit der Mittelpunkt der Java Server Automation in der Mobiliar.

Yves Peter, System-Spezialist bei der Mobiliar und Scrum Product Owner von AMW sowie Oliver Schmid und Beat Schwaller, beides Software-Ingenieure bei Puzzle, werden Ihnen den Lösungsansatz und die Roadmap von AMW präsentieren und die Features an einem konkreten Beispiel erläutern.

Übersetzen von Software mit den OSS Projekten gettext und Transifex

gettext ist eine freie Internationalisierungsbibliothek für die Entwicklung mehrsprachiger Applikationen, welche sich durch folgende Eigenschaften auszeichnet:

  • OpenI18N Standard
  • Implementation für über 15 Programmiersprachen, darunter Java und Ruby
  • Originaltexte werden direkt aus dem Quelltext extrahiert, somit wird dieser besser lesbar und einfacher zu warten
  • Unterstützung unterschiedlicher Zählformen (Numeri) wie Singular, Plural, Dual, ... für verschiedene Sprachen.
  • Automatisches Markieren von Übersetzungen, die überprüft werden müssen, wenn der Originaltext ändert
  • Weit verbreitet im Open Source Umfeld, Einsatz aber auch in proprietären Applikationen möglich

Transifex ist ein webbasiertes Übersetzungsportal für die Übersetzung von Software, Dokumentation und Websites und

  • unterstützt und automatisiert Arbeitsabläufe von Entwicklern und Übersetzern,
  • unterstützt gettext und weitere Dateiformate,
  • übernimmt die Verwaltung von Übersetzungsteams,
  • bietet eine Vorschlags- und Kommentarfunktion,
  • verfügt über einen Kommandozeilen-Client und REST API für die Automatisierung,
  • nutzt Computer Aided Translation (Google Translate, Bing Translator),
  • bietet ein projektübergreifendes Translation Memory und
  • erstellt Glossars für domänenspezfische Fachbegriffe.

Die Kombination von gettext und Transifex erlaubt es auch bei grossen Projekten die Wartungsaufwände für Übersetzungen überschaubar und deren Qualität hoch zu halten.

Daniel Tschan, Technischer Leiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei Puzzle, zeigt Ihnen gettext und Transifex anhand einfacher Beispiele und Demonstrationen.

Red Hat Enterprise Virtualisierung RHEV in der Praxis

Die Geschichte von Red Hat Enterprise Virutalisation (RHEV) beginnt mit dem Kauf der israelischen Firma Qumranet. Diese hat mit Kernel Virtual Machine (KVM) eine sehr schlanke Virtualisierungslösung entwickelt und Red Hat baute diese Technologie in die erste Virtualisierungsinfrastruktur von Red Hat RHEV 2.2 ein. RHEV 2.2 war aber noch von sehr vielen Windowskomponenten wie Active Directory abhängig. Nun hat sich Red Hat mit dem Release 3.0 von RHEV der Altlasten entledigt und wurde zu einem echten Konkurrenten von VMware’s Vsphere.

Peter Mumenthaler, Systems Engineer bei Puzzle und einer der Spezialisten für RHEV, geht in seinem Referat auf die Architektur und die Features von RHEV und KVM ein und demonstriert die wichtigsten Komponenten daraus.

Business-Track

The Return on Investment of User Happiness

Oder: Wie Sie Ihre User glücklich machen und dadurch Geld sparen.

Gerade im Business-Umfeld müssen Anwender oft mit umständlichen, historisch gewachsenen und überladenen Applikationen arbeiten. Gleichzeitig sind die Ansprüche der Anwender gestiegen. Sie erwarten ein intuitives, konsistentes und ansprechendes User Interface, wie sie es von aktuellen Web- und Mobile-Applikationen gewohnt sind.

Intuitive Bedienung, Benutzerfreundlichkeit und ansprechendes Design werden zwar in Pflichtenheften gerne als Anforderungen aufgeführt, wenn es aber um das Budget geht, werden die entsprechenden Positionen schnell wieder gestrichen. “Kein Budget” oder “keine Zeit” sind dabei die gängigen Entschuldigungen.

Dabei geht oft vergessen, dass eine schlechte Usability viel Geld und Zeit kostet. Frustrierte Anwender, hohe Schulungs- und Support-Kosten und folgenschwere Bedienungsfehler sind nur die eine Seite der Medaille. Gerade bei Neu- und Weiterentwicklungen hilft User-Centered Design, die Anforderungen schon vor der Entwicklung zu klären und zu präzisieren. Teure Change Requests können dadurch von vornherein vermieden werden.

Referent: Philipp Murkowsky, Senior User Experience Consultant bei We Are Cube.

Open Stack: Freie Architektur für Cloud Computing

Das ICCLab der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften hat sich ganz der Cloud Forschung und Entwicklung verschrieben. Der Leiter des ICCLab, Thomas Michael Bohnert, wird in seinem Vortrag die Entwicklung und Ziele von OpenStack beleuchten. OpenStack ist eine Open Source Cloud Plattform für Public- und Private Clouds. Neben der technologischen Grundlage wird auch das gesamte Ökosystem vorgestellt und Aspekte der Forschung erläutert.

Fahrgastinformationsmanagement für Fahrzeuge bei der BLS

Die BLS baut ihre Fahrgastinformationen in den Zügen aus. Künftig wird der Fahrgast mit Echtzeitinformationen direkt im Zug versorgt.

In Zusammenhang mit dem Projekt DOSTO (Doppelstockzug) baut die BLS die benötigte Infrastruktur auf der dezentralen Seite (Zug) als auch der zentralen Seite (Rechenzentrum) auf.

Um eine möglichst hohe Wirtschaftlichkeit zu erreichen, werden die Dienste der mobilen Kommunikation weiteren Applikationen wie Fahrgastzählung, Fahrzeugdiagnose, Videoüberwachung oder Energie zur Verfügung gestellt.

Das Referat geht auf das Umfeld der Kundeninformation im Allgemeinen ein. Es wird die logische Architektur der beteiligten Systemkomponenten behandeln und schliesst mit einer Demo des FISZ.

Referent: Marco Knaeple ist Senior Project Manager bei der BLS. Seit Oktober 2011 übernimmt Marco Knaeple die technische Führung des Projektes FISZ (Fahrgastinformation zentral) bei den BLS.

Sie sind eingeladen!

Alle Members, Partner, Kunden und Freunde sind herzlich zum Tech Talk 2012 eingeladen. Mit Ihrer Anmeldung per Mail erleichtern Sie uns die Organisation. Falls Sie vor den Vorträgen an einem Workshop teilnehmen möchten, vermerken Sie dies bitte bei der Anmeldung.

Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen Abend im Hotel Ambassador und hoffen, Sie am Tech Talk 2012 begrüssen zu dürfen.


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